Was bist du? Wie, du stürzest von dort oben herab, Elender!
Wie! du, das Blei, das Feuer, der Tod, der Unerbittliche,
Reptil des Krieges mit gewundenem Gleis,
Wie! du, der zynische und monströse Mord,
Den die Fürsten aus der Tiefe der Nächte auf die Menschen schleudern,
Du, Verbrechen, du, Verderben und Trauer, du, der du dich nennst
Hass, Schrecken, Hinterhalt, Gemetzel, Entsetzen, Zorn,
Durch das Blau stürzt du auf uns herab!
Schrecklicher Sturz aus Eisen, infamer Ausbruch,
Bronzeblume, die in Flammenblätter zerborsten,
O gemeiner menschlicher Blitz, o du, durch den groß sind
Die Banditen, und durch den göttlich sind die Tyrannen,
Dienerin der königlichen Verbrechen, Prostituierte,
Durch welches Wunder bist du aus dem Gewölk hervorgebrochen?
Welche finstere Anmaßung des Blitzes!
Wie kommst du vom Himmel, du, die aus der Hölle kommt!
Der Mann, den eben noch dein Biss gestreift hat,
Hatte sich nachdenklich in die Ecke einer elenden Hütte gesetzt.
Seine Augen suchten im Schatten einen Traum, der aufleuchtete;
Er sann; er hatte, ganz klein, dort gespielt;
Die Vergangenheit vor ihm, voll kindlicher Stimmen,
Erschien; dort waren die Feuillantines;
Dein törichter Donner trifft ein Paradies.
Oh! wie war das reizend! wie lachte man einst!
Alt werden heißt eine verblasste Helle betrachten.
Ein Garten grünte, wo diese Straße verläuft.
Die Granate vollendet, ach, was das Pflaster getan hat. Hier plünderten die Sperlinge den Senf,
Und die kleinen Vögel suchten Streit miteinander;
Die Lichter dieses Hains waren übernatürlich;
Wie viele Bäume! welch reine Luft in den zitternden Zweigen!
Man war ein blondes Haupt, man hat weiße Haare;
Man war eine Hoffnung, und man ist ein Phantom.
Oh! wie war man jung im Schatten des alten Doms!
Jetzt ist man alt wie er. Da ist er.
Dieser Passant träumt. Hier flog seine Seele davon,
Singend, und hier erschienen seinen unbestimmten Pupillen
Blumen, die ewig schienen.
Hier war das Leben Licht; hier
Wandelte, unter dem im April dichter gewordenen Laub,
Seine Mutter, die er an einem Zipfel ihres Kleides hielt.
Erinnerungen! wie plötzlich entzieht sich alles!
Die Morgenröte, die ihre Blütenkrone seinen Blicken öffnete, leuchtete
In diesem Himmel, wo in diesem Augenblick auf ihm
Die entsetzliche Entfaltung der Bomben flamment.
O die unnennbare Aurora, in der Tauben flogen!
Dieser Mann, der hier düster ist, war fröhlich.
Tausend Verzückungen entzückten seine Augen.
Frühling! in diesem Garten wimmelte es von Immergrün,
Rosen und Haufen weißer Gänseblümchen,
Die alle zu lachen schienen, sich in der Sonne wärmend,
Und er selbst war eine Blume, da er ein Kind war.
Victor Hugo
Übersetzung von Poésies 123 mit Unterstützung des KI-Modells deepseek-chat erstellt.
Text veröffentlicht auf Poésies 123: https://www.poesies123.com/de/gedicht-eine-bombe-in-den-feuillantines-victor-hugo/
