Wer je die Sonne starr und unverwandt geschaut,
Glaubt, vor den Augen fliege hartnäckig und laut
Um ihn, in Lüften, stets ein fahler Fleck zu schweben.
So hab auch ich, noch jung und kühner als zuvor,
Auf Ruhmes Glanz einmal gewagt zu heften den Blick:
Ein schwarzer Punkt ist mir im gier’gen Aug geblieben.
Seitdem, mit allem vermischt wie ein Zeichen der Trauer,
Überall, wo mein Auge nur verweilen mag,
Seh ich ihn sich auch setzen, den schwarzen Flecken!
Was, immerdar? Zwischen mir und dem Glücke stets!
Ach! nur der Adler – Wehe uns, o Wehe!
Schaut straflos an die Sonne und den Ruhm.
Gérard de Nerval
Übersetzung von Poésies 123 mit Unterstützung des KI-Modells deepseek-chat erstellt.
Text veröffentlicht auf Poésies 123: https://www.poesies123.com/de/gedicht-der-schwarze-punkt-gerard-de-nerval/
