An die Vernunft eines Mannes, der sie hat

Gedicht von Fanny De Beauharnais Sammlung Mélanges de poésies fugitives et de prose sans conséquenceEpoche 18. Jahrhundert

Die Vernunft zu besingen, die euch leitet,
Heißt zumindest, mit jemandem zu sprechen:
Ja, ihr habt den gesunden Menschenverstand;
Pallas überließ euch ihren Ägis-Schild.
In Rom*, wo man sich darauf versteht,
In so mancher wichtigen Angelegenheit,
Sah man die kluge Geschäftigkeit
Eures Geistes, der dem meinen gefällt,
Und dessen Seele stets zufrieden ist.
Solche Richter schätze ich sehr.
Liebreizende Weisheit mit Reizen;
Über uns gewinnt sie die Herrschaft,
Wenn Spötter ihre Schritte begleiten,
Und wenn Amor ihr zulächeln darf.
Dieser Gott, heute beinahe weise,
Verhüllt sich mit den Zügen seines Bruders,
Und tauscht boshaft mit ihm
Die Fackel, um euch zu gefallen.
Jene, die euch eben erwählt hat,
Eure Gefährtin und eure Freundin,
Wird bei euch vereinen
Sowohl den Anstand als auch das Vergnügen,
Diesen doppelten Zauber des Lebens.
Ihr Glück und ihre Gefühle
Werden sie jeden Tag schöner machen:
Die Tugend, vereint mit Anmut,
Fand niemals einen Treulosen.
Das Schicksal ist also heute gerecht;
Obwohl es mir in manchen Tagen der Langeweile
Oft verhängnisvoll erschien:
Ihr schließt meinen Frieden mit ihm;
Und da es euch wie ein Freund behandelt,
Entlasse ich es für den Rest.
( * ) Herr Marquis d’Aub…. war Botschafter in Rom und hat eben geheiratet.

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Übersetzung von Poésies 123 mit Unterstützung des KI-Modells deepseek-chat erstellt.

Text veröffentlicht auf Poésies 123: https://www.poesies123.com/de/gedicht-an-die-vernunft-eines-mannes-der-sie-hat-fanny-de-beauharnais/