Der glänzende Sieg von Saarbrücken

Gedicht von Arthur Rimbaud Sammlung GedichteThemen KriegEpoche 19. Jahrhundert

errungen unter dem Ruf: Es lebe der Kaiser!

In der Mitte, der Kaiser, in einer blau-gelben
Apotheose, zieht steif dahin auf seinem feurigen
Gaul; höchst glücklich, – denn er sieht alles rosig,
Wild wie Zeus und sanft wie ein Papa;

Unten, die braven Soldätchen, die ihr Nickerchen machten
Nah den vergoldeten Trommeln und den roten Kanonen,
Erheben sich artig. Piton zieht seine Jacke wieder an,
Und, dem Chef zugewandt, berauscht er sich an großen Namen!

Rechts, Dumanet, auf den Kolben
Seines Chassepot gestützt, spürt sein Bürstchen im Nacken zittern,
Und: » Es lebe der Kaiser!!! « – Sein Nachbar bleibt stumm…

Ein Schako taucht auf, wie eine schwarze Sonne… – In der Mitte,
Boquillon rot und blau, ganz naiv, auf seinem Bauch
Richtet er sich auf, und, – den Hintern darbietend –: » Was denn?… «

Arthur Rimbaud

Übersetzung von Poésies 123 mit Unterstützung des KI-Modells deepseek-chat erstellt.

Text veröffentlicht auf Poésies 123: https://www.poesies123.com/de/gedicht-der-glenzende-sieg-von-saarbrucken-arthur-rimbaud/