auf dem Grab von J.-J. Rousseau
Hier also ist der friedliche Ort,
Wo der Sterblichen
der zärtlichste und empfindsamste
Altäre hat!
Hier ruht ein Weiser
in Ruhe.
Ach! schmücken wir wenigstens mit einer Rose
sein Denkmal.
Naht, trostlose Mütter,
diesem Grabe:
FÜr euch ist es von allen Mausoleen
das schönste.
Jean-Jacques lehrte euch den Gebrauch
eurer Kräfte,
und ließ euch mehr noch lieben
all eure Pflichten.
Hier war es, wo in der Stille,
die Feder in der Hand,
er die Wissenschaft
des menschlichen Herzens erweiterte.
Weiter dort, seht ihr diese Haine,
dunkel und grün;
er entzog sich dort den Huldigungen
des Universums.
Um diesen dunklen Zufluchtsort,
in diesen Augenblicken,
glaubt man nicht den Schatten
zweier Liebenden wandeln zu sehen?
Edler Saint-Preux, schlichte Julie,
angebetete Namen,
welch süße Melancholie
flößt ihr mir ein!
Auf dieses einsame Grab
fließt, meine Tränen!
Ach! er ist nicht mehr auf Erden,
der Freund der Sitten!
Ihr, die ihr nur die Verstellung liebt,
flieht diese Orte.
Das Gefühl und die Natur
waren Götter.
fanny-de-beauharnais
Übersetzung von Poésies 123 mit Unterstützung des KI-Modells deepseek-chat erstellt.
Text veröffentlicht auf Poésies 123: https://www.poesies123.com/de/gedicht-romance-faite-a-ermenonville-fanny-de-beauharnais/
