Die Seele und das Herz so müde der Tage, so müde der Stimmen,
So müde von nichts, so müde von allem, die Seele befleckt;
Wenn ich allein bin, am Abend, plötzlich, manchmal,
Fühle ich auf mir weinen das weiße Auge des Wahnsinns.
Der, so traurig ach! der fortging, dort hin,
– Blasses, entzaubertes Auge der bösen Vernunft –
Träumen von etwas, in der Ferne, das man nicht sieht,
Von etwas in der Ferne, das zittert und weint und singt.
Düstere Kröte, geduckt unter den Rosen, ganz allein!
So allein! – düstere Kröte, Mondweinerin, rufe!
Rufe! Und ihr, kleine Blumen, für das Leichentuch
Meines Gehirns, kommt die Begräberin?
Der Irrende der Welt sein und der Arme seiner selbst,
Mit dem beweglichen Feuer einer Seele, die flackert
Hinter einer zarten Hand und ihr Ich hin und her schaukelt;
Die flackert wie ein Widerschein im Wasser hin und her schaukelt.
Bewusstlos dahingehen und sich zum Freund machen
Mit dem, was fliegt und kriecht und flieht, dort. Jüngst,
Bevor aus dem Schlaf trat, der Eingeschlafene,
Der erste Mensch, hat man meine Gefährten auf Erden gesehen.
Habt Liebe für sie, habt ein wenig Liebe!
Sie sind die langsamen Bezauberer, dort, der langsamen Brisen:
Ihre Finger, die niemals das böse Feuer berührt,
Tanzen ferne Weisen auf zitternden Flöten:
Die Kindischen und die Schweifenden, doch fern vom Bösen,
Und die sanft Verirrten, durch die grünen Heidekräuter:
Hamlet würde lächeln Vielleicht, ach! aber Parsifal?
O gütiger und klarer Parsifal, er würde gewiss verstehen!
Emile Verhaeren
Übersetzung von Poésies 123 mit Unterstützung des KI-Modells deepseek-chat erstellt.
Text veröffentlicht auf Poésies 123: https://www.poesies123.com/de/gedicht-bewusstlosigkeit-emile-verhaeren/
