Wie lieb‘ ich’s doch, im Tale
Der Qualen,
Sich heben wie ein Mausoleum
Die vier Flügel eines schwarzen Münsters!
Wie lieb‘ ich’s doch, nah dem strengen
Kloster,
An der Schwelle des lehnsherrlichen Barons,
Das weiße Kreuz und das Weihwasserbecken!
Ihr, der alten Pyrenäen
Älteste,
Alte, abgemagerte Kirchen,
Magere und traurige Monumente,
Ihr, die die Zeit nicht auflösen konnte,
Noch der Blitz,
Von einigen zu Staub zerfallenen großen Bergen
Seid ihr nicht die Gebeine?
Ich liebe eure Türme mit grauem Haupt,
Woran sich bricht
Der Blitz, der mit der Brise vorüberzieht,
Ich liebe eure tiefen Treppen,
Die, wirbelnd in den Eingeweiden
Der Mauern,
Dem schallenden Hymnus der Herde
Alle Pfeiler antworten lassen!
Oh! wenn der Orkan, der das
Feld gewinnt,
Den Berg bei den Haaren packt,
Die Herbstzeit gelb färbt,
Wie lieb‘ ich’s doch, im Wald, der schreit
Und sich beugt,
Die alten Glockentürme der Abtei,
Wie zwei granitene Bäume!
Wie lieb‘ ich’s doch, in den Abendstunden
Purpurrot,
In bunten Adern hervorsprießen
Die goldenen Rosetten der Klöster!
Oh! wie lieb‘ ich, an den gotischen Gewölben
Der Portiken,
Die alten athletischen Steinheiligen,
Die leise für die Lebenden beten!
Alfred De Musset
Übersetzung von Poésies 123 mit Unterstützung des KI-Modells deepseek-chat erstellt.
Text veröffentlicht auf Poésies 123: https://www.poesies123.com/de/gedicht-stances-que-jaime-a-voir-alfred-de-musset/
