Der seltsame Blick einer lüsternen Frau,
die zu uns gleitet wie der weiße Strahl,
den der wellenförmige Mond auf den zitternden See sendet,
wenn sie darin ihre lässige Schönheit baden will;
Der letzte Beutel Taler in den Fingern eines Spielers;
ein ausschweifender Kuß der hageren Adeline;
die Klänge einer nervtötenden und schmeichelnden Musik,
gleich dem fernen Schrei menschlichen Schmerzes,
Das alles ist nicht wert, o tiefe Flasche,
die durchdringenden Balsame, die dein fruchtbarer Bauch
für das dürstende Herz des frommen Dichters bewahrt;
Du schenkst ihm Hoffnung, Jugend und Leben ein,
– und den Stolz, diesen Schatz jeglichen Bettelvolks,
der uns triumphierend und den Göttern gleich macht!
Charles Baudelaire
Übersetzung von Poésies 123 mit Unterstützung des KI-Modells deepseek-chat erstellt.
Text veröffentlicht auf Poésies 123: https://www.poesies123.com/de/gedicht-der-wein-des-einsamen-charles-baudelaire/
