Der silberne Rhythmus deiner Stimme
Zwitschert und klingelt in meinen Träumen.
Vogelgesang, Quellgeräusch im Wald,
Die meine erloschene Freude wecken.
Doch die Wälder haben kein Beben,
Noch die Äolsharfen,
Die so süß wären wie deine Lieder,
Wie deine Tiroler Lieder.
Manchmal bringt mir der Wind noch
Den Duft deiner blonden Mähne.
Und ich sehe die ganze Kulisse wieder
Einer tollen Frühlingsnacht;
Einer der Nächte, in denen deine Küsse
Sich mit kleinen Geschichten vermischten,
Während du mit deinen rosigen Fingern
Dir Zigaretten drehtest;
In denen dein Geplauder, deine Bewegungen
Den seltsamen Charakter annahmen
Beunruhigender Miauen,
Von Pantherbissen.
*
Dann gabst du deine weißen Schätze hin
Mit trägen Posen …
Der Schauer perlete über deine Flanken,
Erregt von den jüngsten Lüsten.
*
So folgt mir dein Bild,
Trost in eisigen Stunden,
Heiterer Stern der Nacht,
In der meine vergangenen Herrlichkeiten schlafen.
So, in fiktiven Ländern,
Wo meine Seele umherschweift,
Erheitern sich die schwarzen Gründe von Zypressen und Eiben
An deiner blonden Schönheit.
*
Und im Schrein der Erinnerung
Kostbar eingeschlossen,
Perle, die nichts trüben kann,
Bleibst du die Geliebteste.
Charles Cros
Übersetzung von Poésies 123 mit Unterstützung des KI-Modells deepseek-chat erstellt.
Text veröffentlicht auf Poésies 123: https://www.poesies123.com/de/gedicht-erinnerungen-an-den-april-charles-cros/
