Die Küche

Gedicht von Emile Verhaeren Epoche 19. Jahrhundert

Im Hintergrund hing der Kesselhaken an seinem Haken,
Der Herd funkelte wie eine rote Pfütze,
Und seine Flammen, die unaufhörlich die Platte bissen,
N agten dort an einem obszönen Motiv aus Gusseisen.

Das Feuer freute sich unter dem Mantel, der über
Ihm gespannt war, wie die Markise über dem Stand,
Dessen helle Nippsachen aus Holz, Zinn, Lack
Weniger in den Augen knisterten als die gewundene Glut.

Die Strahlen entkamen wie ein Smaragdstrahl,
Und hier und dort, überall, gaben sie Nasenstüber
Von lebendigem Licht den Glaskrügen, den Emailtellern,

Zu sehen, wie auf jedes Relief ein Funke fiel,
Man hätte gesagt – so sehr zerbröckelte das Feuer Stück für Stück –
Dass man Sonne durch ein Kirchenfenster worfelte.

Emile Verhaeren

Übersetzung von Poésies 123 mit Unterstützung des KI-Modells deepseek-chat erstellt.

Text veröffentlicht auf Poésies 123: https://www.poesies123.com/de/gedicht-die-kueche-emile-verhaeren/