Charleroi

Gedicht von Paul Verlaine Sammlung Romances sans parolesThemen StadtEpoche 19. Jahrhundert

Im schwarzen Gras
Ziehn die Kobolde.
Der tiefe Wind
Weint, man mag’s glauben.

Was fühlt man denn ?
Der Hafer pfeift.
Ein Busch peitscht
Dem Wandrer ins Auge.

Lieber Spelunken
Als Häuser.
Welche Horizonte
Von roten Schmieden !

Was fühlt man also ?
Bahnhöfe donnern,
Die Augen staunen,
Wo ist Charleroi ?

Düstere Düfte !
Was ist das ?
Was rauschte da
Wie Sistren ?

Rohe Stätten !
Oh ! euer Atem,
Menschlicher Schweiß,
Schreie der Metalle !

Im schwarzen Gras
Ziehn die Kobolde.
Der tiefe Wind
Weint, man mag’s glauben.

Paul Verlaine

Übersetzung von Poésies 123 mit Unterstützung des KI-Modells deepseek-chat erstellt.

Text veröffentlicht auf Poésies 123: https://www.poesies123.com/de/gedicht-charleroi-paul-verlaine/